Die didaktisch aufbereiteten acht Ethik-Klassiker gibt es als Lehr- und Studienbuch im Buchhandel. Es dient auch als perfekt Vorbereitung auf das Staatsexamen Ethik.

"Ethik-Klassiker von Platon bis John Stuart Mill. Ein Lehr- und Studienbuch".
Verlag: Kohlhammer, 2008, 464 Seiten; (
29,80 €) im Angebot bei Amazon.de

Das Lehr- und Studienbuch "Ethik-Klassiker von Platon bis John Stuart Mill" bietet einen raschen und zugleich präzisen Zugang zu acht Werken von sechs repräsentativen Ethik-Klassikern: Platon, Aristoteles, Cicero, Thomas von Aquin, Kant, John Stuart Mill. Ermöglicht wird dies durch eine strikte Konzentration auf deren Kernaussagen. Diese werden straff gegliedert und didaktisch differenziert wiedergegeben, so dass sich ein optimaler Lern-, Memorier- und Übungseffekt einstellt. Da viele der in der angewandten Ethik verwendeten Argumente ihren Ursprung in den Klassikertexten haben, soll die vorliegende Darstellung dazu beitragen, in strittigen Fragen der angewandten Ethik ein kritisch-reflektiertes Urteil formulieren zu können. Ziel ist es, die Studierenden bis zum Examen zu qualifizieren, aber auch die bereits unterrichtenden Ethiklehrerinnen und -lehrer zum nachträglichen Staatsexamen zu führen.

Das 464-seitige Werk "Ethik-Klassiker von  Platon bis John Stuart Mill"

Gliederung


1. Platon

1.1 Biographisches
1.2 Gorgias
1.2.1 Inhalt
1.2.1.1 Erster Teil: Das Gespräch mit Gorgias
1.2.1.2 Zweiter Teil: Das Gespräch mit Polos
1.2.1.3 Dritter Teil: Das Gespräch mit Kallikles
1.3 Politeia
1.3.1 Inhalt
1.3.1.1 1. Buch: Das Gespräch mit Thrasymachos
1.3.1.2 2. Buch: Der Ring des Gyges
1.3.1.3 3. Buch: Wahrheit und Lüge
1.3.1.4 4. Buch: Die vier Kardinaltugenden
1.3.1.5 5. Buch: Drei Tabu-Brüche – Der Wächterstaat
1.3.1.6 6. Buch: Die Philosophen; Sonnen- und Liniengleichnis
1.3.1.7 7. Buch: Das Höhlengleichnis
1.3.1.8 8. Buch: Die Ungerechtigkeit und die vier schlechten Staatsformen
1.3.1.9 9. Buch: Glück und Unglück des Gerechten und Ungerechten
1.3.1.10 10. Buch: Preis der Gerechtigkeit



2. Aristoteles

2.1 Biographisches:
2.2 Nikomachische Ethik
2.2.1 Inhalt
2.2.1.1 Buch I: Glück als das höchste Gut; Methoden
2.2.1.2 Buch II: Die ethische Tugend im Allgemeinen
2.2.1.3 Buch III: Die Freiwilligkeit; die Entscheidung
2.2.1.4 Buch IV: Einzelne ethische Tugenden
2.2.1.5 Buch V: Die Gerechtigkeit
2.2.1.6 Buch VI: Die dianoëtischen Tugenden
2.2.1.7 Buch VII: Die Charaktertypen; erste Lustabhandlung
2.2.1.8 Buch VIII: Die Freundschaft
2.2.1.9 Buch IX: Die Freundschaft; das Wohlwollen; die Selbstliebe
2.2.1.10 Zweite Lustabhandlung; zwei Arten des Glücks



3. Cicero

3.1 Biographisches
3.2 Die Stoa
3.3 De officiis
3.3.1 Buch I: Das Ehrenhafte
3.3.1.1 Anthropologische Grundlagen: die Oikeiosis-Lehre
3.3.1.2 Das Ehrenhafte und die vier Kardinaltugenden
3.3.1.3 Erste Tugend: Die Wahrheitssuche
3.3.1.4 Zweite Tugend: Gerechtigkeit und Wohltätigkeit
3.3.1.5 Dritte Tugend: Tapferkeit als Seelengröße
3.3.1.6 Vierte Tugend: Das Maßvolle als das Schickliche
3.3.1.7 Konflikte zwischen den vier Bereichen der Kardinaltugenden
3.3.2 Buch II: Das Nützliche
3.3.2.1 Einleitung
3.3.2.2 Methodische Grundlagen
3.3.2.3 Zusammenleben mit anderen
3.3.2.4 Konflikte
3.3.3 Buch III: Ehrenhaftes und Nützliches im Scheinkonflikt
3.3.3.1 Meinungen der Philosophen
3.3.3.2 Die erste Tugend: Wahrheitssuche und oberste Handlungsregel
3.3.3.2.1 Die oberste Handlungsregel
3.3.3.2.2 Die naturrechtliche Grundlage der obersten Handlungsregel
3.3.3.3 Die zweite Tugend: die Gerechtigkeit
3.3.3.3.1 Erste Beispielgruppe: Umgang mit dem Nächsten
3.3.3.3.2 Zweite Beispielgruppe: Verhalten im Krieg
3.3.3.3.3 Dritte Beispielgruppe: Wirtschaftsethik
3.3.3.3.4 Vierte Beispielgruppe: Medizinethik
3.3.3.4 Die dritte Tugend: geistige Größe und Tapferkeit
3.3.3.4.1 Das Verhalten des Konsuls Regulus
3.3.3.4.2 Der Eid
3.3.3.5 Die vierte Tugend: das Schickliche, das Maßhalten und die Ordnung


4. Thomas von Aquin

4.1 Die Gründung der Universität Paris
4.2 Biographisches 4.3 Summa theologiae I-II q. 1 – 21
4.3.1 Das Glück (q. 1 - 5)
4.3.1.1 q. 1: Der Endzweck des Menschen
4.3.1.2 q. 2: Worin das menschliche Glück besteht
4.3.1.3 q. 3: Das Wesen des Glücks
4.3.1.4 q. 4: Was das Glück erfordert
4.3.1.5 q. 5: Das Erlangen des Glücks
4.3.2 Die menschlichen Handlungen (q. 6 - 17)
4.3.2.1 q. 6: Das Freiwillige und das Unfreiwillige
4.3.2.2 q. 7: Die Umstände der menschlichen Handlungen
4.3.2.3 q. 8: Über den Willen, insofern es das Wollen betrifft
4.3.2.4 q. 9: Was den Willen bewegt
4.3.2.5 q. 10: Wie der Wille bewegt wird
4.3.2.6 q. 11 Das Genießen als Akt des Willens
4.3.2.7 q. 12 Die Intention
4.3.2.8 q. 13 Die Wahl der Mittel
4.3.2.9 q. 14 Das Sichberaten vor der Wahl
4.3.2.10 q. 15 Die Zustimmung als Willensakt bezüglich der Mittel
4.3.2.11 q. 16 Das Gebrauchen als Willensakt bezüglich der Mittel
4.3.2.12 q. 17 Die vom Willen angeordneten Akte
4.3.3 Die Sittlichkeit menschlicher Handlungen (q. 18 - 21)
4.3.3.1 q. 18 Gute und schlechte Handlungen im Allgemeinen
4.3.3.2 q. 19: Über das Gut- oder Schlechtsein des inneren Willensaktes
4.3.3.3 q. 20: Das Gut- oder Schlechtsein der äußeren Handlungsakte
4.3.3.4 q. 21 Was aus den guten oder schlechten Handlungen folgt



5. Kant

5.1 Biographisches
5.2 Grundlegung zur Metaphysik der Sitten (1785)
5.2.1 Vorrede
5.2.2 Von der gemeinen sittlichen zur philosophischen Vernunft
5.2.2.1 Der gute Wille
5.2.2.2 Die Pflicht
5.2.2.3 Der kategorische Imperativ im Umriss
5.2.2.4 Die natürliche Dialektik des gesunden Menschenverstandes
5.2.3 Von der populären Weltweisheit zur Metaphysik der Sitten
5.2.3.1 Moralischer Empirismus versus Metaphysik der Sitten
5.2.3.2 Die hypothetischen Imperative und der kategorische Imperativ
5.2.3.3 Fälle zur Viergruppe der Pflichten
5.2.3.4 Autonomie und Heteronomie des Willens
5.2.4 Von der Metaphysik der Sitten zur Kritik der praktischen Vernunft
5.2.4.1 Freiheit und Autonomie
5.2.4.2 Deduktion des kategorischen Imperativs
5.2.4.3 Die Grenze einer praktischen Philosophie
5.3 Kritik der praktischen Vernunft (1788)
5.3.1 Vorrede und Einleitung: Die Kritik der praktischen Vernunft
5.3.2 Die Analytik
5.3.2.1 Die Grundsätze der reinen praktischen Vernunft
5.3.2.2 Der Gegenstand der reinen praktischen Vernunft
5.3.2.3 Die Triebfedern der reinen praktischen Vernunft
5.3.3 Die Dialektik
5.3.3.1 Dialektik und höchstes Gut
5.3.3.2 Die Postulatenlehre
5.3.4 Die Methodenlehre
5.3.4.1 Kants Geschichten, Beispiele und Fallschilderungen
5.3.4.1.1 Fall 1: Anna Boleyn und Heinrich VIII
5.3.4.1.2 Fall 2: Anvertrautes Depositum
5.3.4.1.3 Transformation und Überprüfung der zwei Fälle
5.3.4.1.4 Fall 3: Lügen aus Menschenliebe
5.3.4.1.5 Fall 4: Juvenals satura auf die Pflicht



6. J. St. Mill
6.1 Biographisches
6.2 Utilitarismus
6.2.1 Vorbemerkungen
6.2.2 Grundlagen des Utilitarismus
6.2.3 Das Nützlichkeitsprinzip
6.2.4 Beweis für das Nützlichkeitsprinzip
6.2.5 Gerechtigkeit und Utilitarismus



7. Literaturverzeichnis
7.1 Platon
7.2 Aristoteles
7.3 Cicero
7.4 Thomas von Aquin
7.5 Kant
7.6 Mill